INDIA MALABAR
Noten: Zedernholz, Tabak, würzig
Säure (Skala 1–5)
Die Säure verleiht dem Kaffee Frische und Lebendigkeit und zeigt sich oft in feinen fruchtigen Nuancen. Auf unserer Skala bedeutet 1 eine sehr milde, kaum wahrnehmbare Säure, während 5 eine deutlich fruchtige und lebendige Note beschreibt.
Röstgrad (Skala 1–5)
Der Röstgrad prägt den Charakter des Kaffees. 1 steht für eine helle Röstung mit fruchtigen und floralen Aromen, während 5 eine dunkle Röstung mit kräftigen Noten von Schokolade, Karamell oder gerösteten Nüssen beschreibt.
Intensität (Skala 1–10)
Die Intensität zeigt, wie kräftig und präsent sich ein Kaffee in der Tasse entfaltet. 1 steht für einen besonders milden, leichten Kaffee, während 10 einen sehr kraftvollen, ausdrucksstarken Geschmack mit viel Körper bedeutet.
Der India Malabar AAA hat sein einmaliges Aroma seiner speziellen Aufbereitung zu verdanken. Die Besonderheit daran ist, dass die Kaffeebohnen nach der Trocknung mehrmals dem Monsunregen ausgesetzt werden und so einem zusätzlichen Fermentationsprozess unterliegen. Genauso interessant wie die Aufbereitung, zeigt sich auch der einzigartige Geschmack des Single Origins. Der aus der speziellen Behandlung resultierende würzige Geschmack setzt sich aus Aromen von Zedernholz und Tabak, nahezu ohne jegliche wahrnehmbare Säure, zusammen. Der Kaffee erinnert durch das erdige und würzige Aroma eher an einen Robusta als einen Arabica.
Mit frischen Kaffee an Board, haben die Seefahrer sechs Monate benötigt, um den Kaffee nach Europa zu liefern. Durch die lange Reise und das sich ständig ändernde Wetter, haben sich die Form, Größe, Farbe und Geschmack der Kaffeebohnen stark verändert, der charakteristische Geschmack des India Malabar geht auf diese Methode zurück.
Heutzutage wissen die Einwohner Indiens sich die Vorteile des Monsunregens zu Nutze zu machen, um genau diesen besonderen Geschmack zu rekonstruieren, ohne dabei sechs Monate auf See verbringen zu müssen.
Auch bekannt unter Monsunwaschung, wird der Kaffee in Mangalore an der Westküste Indiens, aufbereitet.
Dabei werden die Bohnen, in 10 – 15 cm hohen Stapeln in einem gut belüfteten Lagerhaus dem Monsunwind ausgesetzt.